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Die professionelle Antwort: Es kommt darauf an.

Trotzdem gibt es ein paar Leitsätze, die immer gelten. 🙂

  1. Was Lob & was Strafe ist entscheidet immer der Empfänger: Für manche Hunde ist das Ignorieren, also der Entzug sozialer Zuwendung, Strafe genug, um Verhalten zu unterlassen. Für viele Hunde ist es das aber nicht. Strafe ist immer individuell!

  2. Wehre den Anfängen: Fair und angemessen bedeutet auch, dass du unerwünschtes Verhalten so früh wie möglich korrigierst. Je später du das tust, desto intensiver musst du vermutlich sein, weil dein Hund sich vielleicht schon hereingesteigert hat. Je früher, desto besser und einfacher.

  3. Beziehung und Führung fängt zu Hause an: Fang immer im Kleinen an. Wenn du zu Hause im geschützten Rahmen verschiedene Verhaltensweisen unterbrechen kannst, die deinem Hund wichtig sind (z.B. Besuch begrüßen, ein Spiel abbrechen, etc) dann ist das die beste Voraussetzung, um deinen Hund draußen zu führen und Entscheidungen zu übernehmen.

  4. Eine angemessene Intensität: Passe die Intensität und Dauer der Korrektur immer an deinen Hund und die jeweilige Situation an. Je nach Stimmungslage deines Hundes kann eine Verhaltensunterbrechung ganz unterschiedlich ausfallen.

  5. Zu einer Korrektur gehört (meistens) ein Lob: Fairness bedeutet auch, dass du deinem Hund nicht nur mitteilst, was unerwünscht ist, sondern auch, was erwünscht ist. Wenn dein Hund sich nach der Korrektur zurücknimmt, sich ruhig zeigt und/oder an dir orientiert, ist das der Zeitpunkt zum Loben.

  6. Alles muss generalisiert werden: Hunde lernen ortsbezogen: Nicht nur erwünschtes Verhalten, sondern auch eine Verhaltensunterbrechung musst du an verschiedenen Orten üben, damit dein Hund sie zuverlässig lernen kann.

  7. Woran du erkennst, ob deine Korrektur angekommen ist: Am Folgeverhalten deines Hundes in der gleichen Situation (!) siehst du, ob dein Hund etwas gelernt hat. Mach dir keine Gedanken, falls du mal (!) zu deutlich korrigiert hast, du wirst es merken und korrigierst das nächste Mal weniger deutlich. Ungünstiger ist es, wenn du deinen Hund oft zu wenig unterbrichst – dadurch tritt eine Gewöhnung ein und dein Hund stumpft ab.

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